gezeichnete Figuren mit Megafonen in der Hand laufen vor einem grauen Hintergrund
© William Kentridge, 2025

William Kentridge. Listen to the Echo

Im Albertinum stehen zwei Filmarbeiten im Mittelpunkt: „More Sweetly Play the Dance“ aus dem Jahr 2015 zeigt eine Prozession schattenhafter Gestalten. Angeführt von einem Fahnenträger und angetrieben von der lebhaften, auf- und abschwellenden Musik einer Brass-Band bewegt sich ein Zug ganz unterschiedlicher Figuren durch eine karge Landschaft. 

  • Laufzeit 06.09.2025—04.01.2026
  • Öffnungszeiten täglich 11—17 Uhr, Montag geschlossen

Tickets

Ticket gültig für: Ausstellung “William Kentridge. Listen to the Echo” (06.09.2025—04.01.2026) im Albertinum, weitere Tickets (z.B. Kombitickets mit den Ausstellungen in Kupferstich-Kabinett und Puppentheatersammlung) im Ticketshop erhältlich

regulär14 €
ermäßigt10,50 €
unter 17frei

Tickets gültig für: Abendöffnung der GMKD: Spätschicht “William Kentridge. Listen to the Echo” im Albertinum, weitere Tickets (z.B. Kombitickets mit den Ausstellungen in Kupferstich-Kabinett und Puppentheatersammlung) im Ticketshop erhältlich

regulär8 €
ermäßigt6 €
unter 17frei
ermäßigt Sparkasse6 €

Ticket gültig für: Ausstellung “William Kentridge. Listen to the Echo” (06.09.2025—15.02.2026) im Kupferstich-Kabinett, weitere Tickets (z.B. Kombitickets mit den Ausstellungen in Albertinum und Puppentheatersammlung) im Ticketshop erhältlich

regulär6 €
ermäßigt4,50 €
unter 17frei

Ticket gültig für: Ausstellung “William Kentridge. Listen to the Echo” (06.09.2025—28.06.2026) in der Puppentheatersammlung, weitere Tickets (z.B. Kombitickets mit den Ausstellungen in Kupferstich-Kabinett und Albertinum) im Ticketshop erhältlich

regulär7 €
ermäßigt5 €
unter 17frei

Im Albertinum

Der scheinbar gleichmäßige Fluss des Zuges wird durch größere und kleinere Lücken unterbrochen, durch gegenläufige Bewegungen einiger Figuren durchkreuzt und so unregelmäßig beschleunigt oder verlangsamt. Kentridges Komposition entwirft ein Bild der Geschichte, die nicht linear und zielgerichtet verläuft, sondern von Wiederholungen, Brüchen und Wendungen bestimmt wird. 

William Kentridge, Still aus „More Sweetly Play The Dance", 2014
© William Kentridge, 2025
William Kentridge, Still aus „More Sweetly Play The Dance", 2014

In der Ausstellung

In der Ausstellung begegnen Kentridges Figuren dem Dresdner „Fürstenzug“, der die sächsische Herrscherdynastie der Wettiner in einem über 100 Meter langen Reiterzug an der Außenseite des ehemaligen Stallhofs glorifiziert. Die kürzlich restaurierten Vorzeichnungen zu diesem Wandbild im Maßstab 1:1 gehören zur Sammlung des Kupferstich-Kabinetts der SKD. Sie werden im Dialog mit dem Film gezeigt: hier der Gang durch die sächsischen Geschichtsbücher, dort der Mensch auf seinem beschwerlichen Weg durch das Leben. 

Der zweite Film

Der zweite Film „Oh To Believe In Another World“ (2022) entstand als Auftragswerk zur Begleitung der 10. Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch (1906–1975), die der russische Komponist nach Stalins Tod komponierte. In der Stalinzeit bewegte sich Schostakowitschs Leben zwischen Anpassung und künstlerischer Selbstbehauptung und die Sinfonie gilt gemeinhin als Abrechnung mit dem Diktator. Ausgehend von der Musik und dem Leben Schostakowitschs spannt Kentridge einen Bogen vom Tod Lenins (1924) bis zum Ende der Herrschaft Stalins (1953). In „Oh To Believe In Another World“ begegnet uns „Geschichte in Form einer Collage“ (William Kentridge). 

William Kentridge, Szene aus "Oh To Believe In Another World" (2022)
© William Kentridge, 2025
William Kentridge, Szene aus "Oh To Believe In Another World" (2022)

Im anschließenden Ausstellungsteil

Im anschließenden Ausstellungsteil werden weitere Arbeiten – Zeichnungen, Requisiten, Fotografien, Collagen – gezeigt, die einen Einblick in die Konzeption und Realisierung der beiden Filme gewähren. Zu sehen sind außerdem ausgewählte Skulpturen, Bildteppiche, Grafiken und kinetische Objekte, die das Themenspektrum der Filme inhaltlich und formal erweitern und damit eine Perspektive auf das umfangreiche Gesamtschaffen des Künstlers ermöglichen.

Programm im Albertinum

Programm an allen Standorten

Überblick über das gesamte Programm

Zum 70. Geburtstag

Zum 70. Geburtstag feiern die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden den Weltstar aus Johannesburg mit einem sammlungsübergreifenden Ausstellungsfestival an drei Standorten in Dresden: im Albertinum, im Kupferstich-Kabinett und in der Puppentheatersammlung.

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William Kentridge. Listen to the Echo | Trailer

Katalog

Publikation zur Ausstellung

William Kentridge. Listen to the Echo

Herausgeber: Museum Folkwang Essen und Staatliche Kunstsammlungen Dresden, 272 Seiten, ISBN 978-3-96999-476-4, Erscheinungsdatum 26.09.2025, Buchhandel: 38 €

William Kentridge. Listen to the Echo
Informationen für Journalist*innen

Medienbereich

gezeichnete Figuren mit Megafonen in der Hand laufen vor einem grauen Hintergrund
© William Kentridge, 2025
Digitalplattform voices

Der Fürstenzug auf Papier

Die Zeichnung einer Gruppe Reiter mit Musikinstrumenten, angeführt von einem Reiter in stolzer Haltung.
© Kupferstich-Kabinett, SKD, Foto: Herbert Boswank
Silhouetten von Menschen mit Blasinstrumenten vor einem grauen Hintergrund
© William Kentridge, 2025

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