Ausstellungsansicht CZAS NASZ — UNSERE ZEIT — OUR TIME
© SKD, Foto: Herbert Boswank

CZAS NASZ — UNSERE ZEIT — OUR TIME

Magdalena Abakanowicz – Dresden

Sie sind beide Jahrgang 1930: Magdalena Abakanowicz († 2017) und Günther Uecker, und im Werk beider Künstler gibt es mehrere vergleichbare Interpretationsebenen zu existenziellen Fragen, die heute aktueller denn je sind.

  • Laufzeit 02.10.2020—10.01.2021
  • Öffnungszeiten täglich 11—17 Uhr, Montag geschlossen
    Freitag 17—20 Uhr  (Blaue Stunde - Ausstellung "Ernst Barlach zum 150. Geburtstag")
  • Eintrittspreise regulär 12 €, ermäßigt 9 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 11 €

Im Albertinum

Im Albertinum werden textile Skulpturen von Abakanowicz aus den Beständen des Nationalmuseums in Wrocław (Muzeum Narodowe we Wrocławiu) gezeigt, während im MNWr eine Installation von Uecker im Vier-Kuppel-Pavillon als Leihgabe des in Düsseldorf lebenden Künstlers präsentiert wird, an dessen Werkverzeichnis derzeit in Dresden in enger Zusammenarbeit mit dem Uecker Archiv gearbeitet wird.

© SKD, Foto: Herbert Boswank
Ausstellungsansicht CZAS NASZ — UNSERE ZEIT — OUR TIME Magdalena Abakanowicz – Dresden, Albertinum

Die Gruppe

Die Gruppe „Tłum“ („Die Menge“), bestehend aus 26 Figuren, hat Abakanowicz zwischen 1986 und 1994 geschaffen. Sie zeigt das Motiv der sich wiederholenden, menschlichen Figur als eine anonymisierte Masse von kopflosen, ihrer Identität beraubten Gestalten. Ohne konkreten Zeitbezug können sie verallgemeinernd für einen gewaltfreien Massenprotest stehen oder aber auch für die schleichende Zersetzung einer zur Ohnmacht verurteilten Menschheit. Einen aufschlussreichen Kommentar zu „Der Menge“ liefert das zweite Werk mit dem Titel „Klatka“ („Käfig“), in dem eine kopflose Figur gefangen ist.

© SKD, Foto: Herbert Boswank
Ausstellungsansicht CZAS NASZ — UNSERE ZEIT — OUR TIME Magdalena Abakanowicz – Dresden, Albertinum

Die Versklavung

Die Versklavung und Unterdrückung des Menschen durch den Menschen, deren Qualen, Verstrickungen und Hilflosigkeit angesichts von Gewalt, aber ebenso die Stärke ihrer Zerstörungskraft sind Themen, mit denen sich Uecker befasst. Die „Sandmühle“, die Uecker in Breslau zeigen wird, ist eine überzeitliche Installation, die ihn seit 1966 bis heute immer wieder beschäftigt.

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