Frau, die eine Zigarette in der Hand hält
© Albertinum | Galerie Neue Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Weltflucht und Moderne

Oskar Zwintscher in der Kunst um 1900

Oskar Zwintscher (1870–1916) ist ein – zu Unrecht – bislang nicht genug beachteter Protagonist des Fin de Siècle. Sein Name gehört in die erste Reihe großer Künstler*innen um 1900 wie Arnold Böcklin, Gustav Klimt, Ferdinand Hodler und Franz von Stuck.

  • Laufzeit 14.05.2022—15.01.2023
  • Öffnungszeiten aktuell geschlossen
  • Eintrittspreise regulär 12 €, ermäßigt 9 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 11 €

2019/20 wurde in Kooperation

Seit den 1890er Jahren malte Zwintscher faszinierende Werke: symbolistisch aufgeladene Bilder und suggestive Landschaften ebenso wie feinfühlige Porträts, die zum Besten zählen, was zwischen Realismus und Jugendstil geschaffen worden ist. Sein Ruhm mündete 1910 in einer Einzelausstellung auf der Biennale von Venedig.

2019/20 wurde in Kooperation mit der Hochschule für bildende Künste Dresden Zwintschers Œuvre im Albertinum intensiven kunsttechnologischen Untersuchungen unterzogen. Das Forschungsprojekt führte zu Aufsehen erregenden Resultaten. In der darauf basierenden Sonderausstellung verbinden sich die Gemälde dieses eigenwilligen Künstlers, die großteils in Sachsen erhalten sind, mit ausgewählten Leihgaben und Werken aus dem Sammlungsbestand zu einem fulminanten Epochenrückblick, in einem Zusammenklang verschiedener Künste und Fragestellungen.

Frau, die eine Zigarette in der Hand hält
© Albertinum | Galerie Neue Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Oskar Zwintscher, Bildnis einer Dame mit Zigarette, 1904 Öl auf Leinwand, 82 x 68 cm

Das Dresdner Albertinum

Das Albertinum leistet damit leidenschaftliche Vermittlungsarbeit – unter Berücksichtigung interdisziplinärer Aspekte sowie modernster wissenschaftlicher Forschung –, die auch in eine grundlegende Publikation einfließt. Aus vielfältigen Perspektiven wird Oskar Zwintschers Malerei in Kontexte nationaler und internationaler Kunstentwicklungen der Jahre um 1900 gestellt. Dadurch schließt sich publikumswirksam eine lang klaffende Lücke in der europäischen Kunstgeschichte.

Neuerscheinung

Oskar Zwintscher im Albertinum

Oskar Zwintscher (1870–1916), zu Lebzeiten ein viel diskutierter Künstler zwischen Jugendstil und Symbolismus, muss heute deutschland­weit wieder als eine "Entdeckung" gelten. Im Zuge eines inter­diszipli­nären, von der Friede Springer Stiftung geförderten Forschungs­projekts im Albertinum, welches einen der größten Bestände an Gemälden Zwintschers besitzt, wird das Œuvre des Fin de Siècle-Künstlers neu bewertet.

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