Collage aus verschiedenen, gemalten Totenköpfen
© Marlene Dumas, Courtesy the artist and David Zwirner, New York

Marlene Dumas. Skulls

Anlässlich der Gestaltung des Altarbilds in der Annenkirche in Dresden, das Ostern 2017 eingeweiht wurde, zeigt das Albertinum Werke der in Amsterdam lebenden Künstlerin Marlene Dumas.

  • Laufzeit 19.10.2017 - 14.01.2018
  • Öffnungszeiten täglich 10-18 Uhr , Montag  geschlossen

    15.01.2018 - 19.01.2018  geschlossen
  • Eintrittspreise regulär 10 €, ermäßigt 7,50 €, unter 17 frei, Gruppen ab 10 Personen 9 € / Kombiticket (Albertinum & Kupferstich-Kabinett) 13 €

Marlene Dumas, Skulls, 2011-2015

In ihrem Schaffen konzentriert sich Marlene Dumas immer wieder auf die, wie sie sagt „Grundbedingungen des Menschlichen" und große Themen wie Sexualität, Geburt, Tod und Geschlechterverhältnis ziehen sich durch ihr vielschichtiges Werk. Die Vorlagen zu ihren Bildern findet sie oft in Zeitschriften und den populären Medien, übersetzt dann aber die fotografische Darstellung in Malerei. Ihre oft bleichen Menschenbildnisse berühren unmittelbar und Assoziationen, Erinnerungen und Erwartungen, die bei der Betrachtung entstehen, formen einen Teil der Arbeit Dumas mit. Somit fügt sie der Welt Empfindungen und subjektive Wahrnehmungen hinzu, nicht einfach nur mehr Bilder.

Collage aus verschiedenen, gemalten Totenköpfen
© Marlene Dumas, Courtesy the artist and David Zwirner, New York
Marlene Dumas, Skulls, 2011-2015 Oil on canvas

Altarbild der Annenkirche

Das Albertinum zeigt 36 Werke ihrer Serie „Skulls“ (2013-2015), die auf der vergangenen Venedig Biennale zu sehen waren. Die Serie ist – wie viele ihrer Reihen – auch eine konzeptuelle Arbeit. Marlene Dumas hebt sich vom Ansatz anderer Maler*innen deutlich ab, die die Singularität des einzelnen Werks betonen. Bei Dumas ist beides wichtig – das einzelne Bild, jedoch auch sein Wirken in einer Reihe ähnlicher (niemals gleicher) Motive. Es geht ihr darum ein Thema malerisch zu durchdenken. Alle 36 „Skulls“ haben die gleiche Größe, unterscheiden sich jedoch in Form und Farbe, aber auch im Ausdruck. Manchmal erschreckend, manchmal fast lachend, sehen sie uns in dieser „Portraitgalerie“ an.

 

Blick in den Kirchenraum der Annenkirche Dresden in weiß gehalten mit Altarbild von Marlene Dumas
© Foto: Lothar Sprenger
Altarbild für die Annenkirche, Dresden Marlene Dumas mit Jan Andriesse und Bert Boogaard, 2014–2017

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Kupferstich-Kabinett

Zeitgleich werden im Haus Arbeiten der niederländischen Künstler Jan Andriesse und Bert Boogaard mit den Beständen der Sammlung gezeigt.

Im Kupferstich - Kabinett werden, parallel zur Ausstellung im Albertinum, weitere Arbeiten von Marlene Dumas auf Papier präsentiert.

Marlene Dumas. Hope and Fear

Frauenportrait, Tuschezeichnung auf Papier
© Marlene Dumas, Repro: Peter Cox, Eindhoven
Marlene Dumas, Rejects, seit 1994 fortlaufende Serie lavierte Tusche und Mischtechnik auf Papier

Kooperationspartner

links: weißen Wappen auf blauen Untergrund, rechts: Schriftzug Königreich der Niederlande

Weitere Ausstellungen

Weitere Ausstellungen der staatlichen Kunstsammlungen Dresden
19.10.2017  - 14.01.2018

Marlene Dumas. Hope and Fear

im Residenzschloss

Frauenportrait, Tuschezeichnung auf Papier

Josef-Hegenbarth Archiv

im Josef-Hegenbarth-Archiv

Pinsel und Farbtöpfe von oben
19.10.2017  - 14.01.2018

Käthe Kollwitz in Dresden

im Residenzschloss

Selbstportrait von Käthe Kollwitz
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