Revolutionary Romances — PROLOG

Transkulturelle Kunstgeschichten in der DDR

Das Forschungs- und Ausstellungsprojekt Revolutionary Romances widmet sich einem bisher kaum erforschten Kapitel der Kunst in der DDR: den kulturellen Beziehungen der DDR zu den Ländern des Globalen Südens in Asien, Afrika und Lateinamerika. Eingebettet in und zugleich als Auftakt des Projektes Kontrapunkte unternimmt die gleichnamige Prolog-Schau eine erste Annäherung an das Themenfeld. Die große Ausstellung Revolutionary Romances wird im Herbst 2023 im Albertinum stattfinden.

  • Laufzeit 13.04.2022—17.07.2022
  • Öffnungszeiten täglich 10—18 Uhr, Montag geschlossen
  • Eintrittspreise regulär 12 €, ermäßigt 9 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 11 €
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Im Zentrum der Recherche

Ausgangspunkt der Recherche bildet der reiche Sammlungsbestand der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. In der Prolog-Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Kupferstich-Kabinett und dem Kunstfonds entstand, ist eine Auswahl von Bildern, Grafiken und Filmen von Künstler*innen aus der DDR, Kuba, Chile und Vietnam zu sehen. Dazu gehören programmatische Propaganda-Grafik, Reisebilder, Porträts von Studierenden aus dem Ausland, Werke von in die DDR emigrierten Künstler*innen sowie kubanische Plakate. Interventionen von den zeitgenössischen Künstler*innen Angela Ferreira, Emeka Ogboh, Laura Horelli und Sung Tieu befragen die einstigen Ideale der „Revolutionary Romances“ und beleuchten ihre zeitgeschichtliche wie künstlerische Bedeutung aus der Perspektive der Gegenwart.

© VG Bild-Kunst, Bonn 2022 Foto: SKD, Herbert Boswank
Lea Grundig, Blatt 1 aus der Folge "Zum Komunistischen Manifest", 1968 Tusche, Pinsel in Wasserfarben, 80 x 65 cm Kupferstich-Kabinett, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Ausstellungansichten

Albertinum, 9. bis 11. Juni 2022

Konferenz „Die globale DDR. Eine transkulturelle Kunstgeschichte (1949–1990)“

Vom 9. bis 11. Juni 2022 findet im Albertinum die von der TU Dresden in Kooperation mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden organisierte Konferenz Die globale DDR. Eine transkulturelle Kunstgeschichte (1949–1990) statt. Auf dieser Tagung erörtern internationale Wissenschaftler*innen die kulturpolitischen Rahmenbedingungen des Kulturaustauschs, stellen Beispiele sozialistischer Kunstproduktion aus Asien, Afrika und Lateinamerika vor, berichten über auswärtige Architekturprojekte der DDR sowie von länderübergreifenden Künstler*innengruppen und verdeutlichen am Beispiel von Messen, Ausstellungen und Sammlungen die transnationalen Netzwerke zwischen der DDR und sozialistisch orientierten Ländern des Globalen Südens.

Zur Konferenz

© SKD, Foto: Martin Förster

Die Erkenntnisse der Tagung

Die Erkenntnisse der Tagung sollen genauso wie das Feedback der Besucher*innen dieser Prolog-Ausstellung in die Konzeption einer großen Ausstellung zum Thema der „Revolutionary Romances“ einfließen.

Das Forschungs- und Ausstellungsprojekt "Revolutionary Romances. Transkulturelle Kunstgeschichten in der DDR" wird kuratiert von Mathias Wagner und Kathleen Reinhardt.

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Kontrapunkte

Mit dem Projekt Kontrapunkte, gefördert von der Kulturstiftung des Bundes, richten die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden 2022 und 2023 den Blick erneut auf die Zeit der DDR. Ausgehend von den eigenen Beständen und der eigenen Sammlungsgeschichte werden neue Perspektiven auf die Kunst in der DDR, ihre Wahrnehmung und Bedeutung in Vergangenheit und Gegenwart entwickelt.

Zum Projekt Kontrapunkte

Termine

Booklet

Publikationen zur Ausstellung

Booklet

Hier können Sie das Booklet zur Ausstellung herunterladen.

Informationen für Journalist*innen

Medienbereich

Hochauflösende Pressebilder sowie weiterführende Informationen finden Sie in unserem Newsroom.

Ausstellungsansicht "Revolutionary Romances"
© SKD, Foto: Klemens Renner

Förderer

Revolutionary Romances wird ermöglicht durch den Hauptförderer, die Kulturstiftung des Bundes, mit freundlicher Unterstützung der Ludwig Stiftung, der Bundeszentrale für politische Bildung und der Augstein Stiftung, in Kooperation mit der TU Dresden.

Gefördert durch

Kulturstiftung

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Partner und Sponsoren

Schriftzug der Peter und Irene Ludwig Stiftung

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